1. Geltungsbereich
    1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB) werden zum Bestandteil sämtlicher Verträge, die Klaus Foth, geschäftlich handelnd unter Kreativfalz.de, Rosenheimer Straße 17, 10779 Berlin, (nachfolgend Verkäufer) über in dem von ihm betriebenen Onlineshop unter https://kreativfalz.de/ angebotene Waren oder Dienstleistungen mit Verbrauchern oder Unternehmern (nachfolgend Kunden) abschließt. Unbeschadet ausdrücklicher abweichender Vereinbarungen, unabdingbarer gesetzlicher Regelungen sowie der Datenschutzerklärung dieses Internetauftritts in der jeweils gültigen Fassung regeln diese AGB das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien abschließend.
    2. Auch wenn dies nicht ausdrücklich vereinbart wird, gelten diese AGB gegenüber Unternehmern auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen.
    3. Einer Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden, die im Widerspruch zu diesen AGB stehen, wird hiermit ausdrücklich widersprochen.
    4. Das Angebot unseres Onlineshops richtet sich ausschließlich an Kunden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, soweit es sich um natürliche Personen handelt.
    5. Vertragssprache für Verträge, die über den Onlineshop unter https://kreativfalz.de/ zustandekommen, ist ausschließlich Deutsch.
    6. Unter dem Link https://kreativfalz.de/agb-pdf hat der Kunde die Möglichkeit, diese AGB in ihrer jeweils aktuellen Fassung abzurufen, abzuspeichern und auszudrucken.
  2. Vertragsschluss
    1. Die im Onlineshop des Verkäufers gelisteten Waren und Dienstleistungen stellen noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. Hiermit wird der Kunde lediglich seinerseits zur Abgabe eines verbindlichen Angebots zum Vertragsschluss aufgefordert.
    2. Ein Angebot zum Vertragsschluss gibt der Kunde über das vorgehaltene elektronische Bestellformular ab. Hierzu trägt der Kunde zunächst unter dem Menüpunkt „Bestellungen“ seine Rechnungsadresse sowie gegebenenfalls eine separate Lieferadresse in die hierfür vorgesehenen Eingabefelder ein. Sodann gelangt der Kunde zu der Bestellseite, auf der er die über den in Printfassung sowie online erhältlichen Katalog abrufbaren Artikelnummern in das dafür vorgesehene Eingabefeld einträgt und um die Artikelbezeichnung und den Preis laut Katalog ergänzt. Der Kunde ist verpflichtet, die jeweils aktuellen Angaben aus der geltenden Fassung des Katalogs korrekt zu übernehmen. Ebenso trägt der Kunde etwaige Shoppingvorteile sowie Gutscheincodes in die hierfür jeweils vorgesehenen Felder ein. Der Kunde kann seine Angaben während des gesamten Bestellprozesses laufend über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren. Am Ende des Bestellprozesses hat der Kunde die Möglichkeit, sich einen Überblick über seine Bestellung zu verschaffen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen. Durch Klick auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt er ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss gem. § 145 BGB ab.Unter der von ihm eingegebenen E-Mail-Adresse erhält der Kunde sodann eine automatisierte Bestellbestätigung, die jedoch lediglich den Eingang des Angebots beim Verkäufer bestätigt, aber noch keine Annahme des Angebots enthält. Durch Zugang der automatisierten Bestellbestätigung kommt noch kein Vertrag zustande.
    3. Ein Vertrag kommt erst mit ausdrücklicher Annahme des Angebots durch den Verkäufer zu den vom Kunden eingetragenen Konditionen zustande. Über die Annahme des Angebots kann der Verkäufer sich binnen fünf Tagen ab dem auf den Erhalt des Angebots folgenden Tag erklären. Lässt der Verkäufer diese Frist verstreichen, ist der Kunde an sein Angebot nicht mehr gebunden.Eine Annahme des Angebots kann der Verkäufer erklären, indem er
      • dem Kunden schriftlich oder in Textform die Annahme des Angebots oder den Versand der Ware gesondert bestätigt, wobei für die Wahrung der Frist der Zugang beim Kunden maßgeblich ist,
      • dem Kunden die bestellte Ware (auch ohne ausdrückliche Annahmeerklärung) liefert, wobei für die Wahrung der Frist der Erhalt der Ware durch den Kunden maßgeblich ist,
      • den Kunden nach Abgabe der Bestellung zur Zahlung auffordert.

      Liegen mehrere der aufgeführten Varianten kumulativ vor, ist für den Zeitpunkt des Vertragsschlusses die zuerst eingetretene Variante maßgeblich.

    4. Bei der Abgabe eines Angebots über das vorgehaltene elektronische Bestellformular wird der Vertragstext durch den Verkäufer elektronisch gespeichert. Der so gespeicherte Vertragstext wird dem Kunden nach Eingang der Bestellung zusammen mit diesen AGB in Textform, also etwa per E-Mail, Fax oder Brief, zugesendet. Der gespeicherte Vertragstext wird zusätzlich beim Verkäufer archiviert und dem Kunden auf Anforderung erneut zur Verfügung gestellt.
    5. Die Kommunikation mit dem Kunden im Zuge des Vertragsschlusses erfolgt regelmäßig per E-Mail. Der Kunde hat daher sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und er die ihm vom Verkäufer an diese Adresse übersandten E-Mails auch erhält. Insbesondere obliegt es ihm, etwaig genutzte Spam-Filter für den Empfang von E-Mails des Verkäufers entsprechend zu konfigurieren.
  3. Verbraucherwiderrufsrecht
    1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzgeschäften grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Bitte beachten Sie hierzu unsere Widerrufsbelehrung.
  4. Preise und Zahlung
    1. Die angegebenen Preise sind Endpreise unter Einschluss der gesetzlichen Mehrwertsteuer und sonstiger Preisbestandteile. Die angegebenen Endpreise verstehen sich zuzüglich etwaiger Versandkosten. Versandkosten fallen bis zu einem Bestellwert von 200,00 € in Höhe von 5,50 € an, darüber erfolgt die Lieferung versandkostenfrei.
    2. Bei Lieferungen in Staaten außerhalb der Europäischen Union können neben den ausgewiesenen Kosten gegebenenfalls weitere Gebühren und Zölle anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat. Derartige Kosten sind vom Kunden zu tragen.
    3. Die Zahlung erfolgt grundsätzlich auf Rechnung. Der Verkäufer behält sich jedoch vor, im Falle eines erhöhten Risikos für einen Zahlungsausfall aufgrund der Person des Kunden und/oder des Inhalts der Bestellung die Lieferung von einer Zahlung per Vorkasse abhängig zu machen.
    4. Im Falle einer Zahlung mit der Zahlart Vorkasse wird die Zahlung mit Vertragsschluss fällig. Im Falle einer Zahlung auf Rechnung wird die Zahlung mit Lieferung und Rechnungstellung fällig und ist binnen zehn Tagen ohne Abzug zu leisten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
    5. Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist er zur Zahlung der gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten für Verbraucher bzw. 9 Prozentpunkten für Unternehmer jeweils über dem gesetzlichen Basiszinssatz verpflichtet. Der Verkäufer berechnet für jedes nach Verzugseintritt an den Kunden übersandte Mahnschreiben eine Mahngebühr in Höhe von 2,50 Euro, sofern nicht im Einzelfall ein höherer bzw. niedrigerer durch den Verzug entstandener Schaden seitens des Kunden oder des Verkäufers nachgewiesen wird. Gegen Kunden, die Unternehmer sind, besteht zudem Anspruch auf Zahlung einer Pauschale von 40 Euro im Verzugsfalle nach Maßgabe von § 288 Abs. 5 BGB.
  5. Lieferung und Versand
    1. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung der Waren auf dem Versandwege an die vom Kunden übermittelte Anschrift. Diese wird durch den Kunden im Zuge des Bestellprozesses im Webshop des Verkäufers angegeben.
    2. Wird eine Bestellung dem Verkäufer als unzustellbar rückübersandt, trägt der Kunde die hierdurch entstehenden Kosten, es sei denn, er hatte das Scheitern der Zustellung nicht zu vertreten oder er war lediglich kurzfristig an der Entgegennahme der Sendung gehindert und diese war ihm zuvor nicht in angemessenem Zeitabstand durch das Transportunternehmen angekündigt worden.
    3. Die Gefahr des zufälligen Untergangs sowie der zufälligen Verschlechterung der Ware geht spätestens mit deren Übergabe an den Kunden oder an eine andere empfangsberechtigte Person auf den Kunden über. Ist der Kunde Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs sowie der zufälligen Verschlechterung bereits mit Übergabe der Ware an eine geeignete Transportperson am Geschäftssitz des Verkäufers auf den Kunden über.
    4. Der Verkäufer behält sich ein Rücktrittsrecht für den Fall vor, dass er selbst nicht oder nicht ordnungsgemäß beliefert wurde und dies nicht zu vertreten hatte. Hierüber wird der Verkäufer den Kunden unverzüglich in Kenntnis setzen. Im Falle einer bloß teilweisen Verfügbarkeit wird der Verkäufer den Kunden hierüber unverzüglich in Kenntnis setzen. In diesem Falle kommt ihm hinsichtlich des nicht verfügbaren Teils ein teilweises Rücktrittsrecht zu, wenn er selbst nicht oder nicht ordnungsgemäß beliefert wurde und dies nicht zu vertreten hatte.
    5. Eine Selbstabholung bestellter Waren ist aus logistischen Gründen nur ausnahmsweise und nach ausdrücklicher Vereinbarung möglich.
  6. Eigentumsvorbehalt
    1. Der Verkäufer behält sich gegenüber dem Kunden das Eigentum an der bestellten Ware jedenfalls bis zu deren vollständiger Bezahlung vor.
    2. Ist der Kunde Unternehmer, so behält sich der Verkäufer das Eigentum an der bestellten Ware bis zur Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.
    3. Unternehmer sind dem Verkäufer gegenüber auch bei bestehendem Vorbehaltseigentum zur Weiterveräußerung der Ware im Rahmen eines ordnungsgemäßen Geschäftsganges berechtigt. Hierdurch entstehende Forderungen gegen Dritte tritt der Kunde bereits im Voraus in voller Rechnungshöhe einschließlich Umsatzsteuer an den Verkäufer ab. Diese Abtretung gilt auch bei einem Weiterverkauf nach erfolgter Verarbeitung, Verbindung oder Vermischung der Ware. Der Kunde bleibt weiter selbst zur Einziehung der Forderungen berechtigt. Der hierzu ebenfalls berechtigte Verkäufer wird keine Forderungen dieser Art selbst einziehen, solange der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen dem Verkäufer gegenüber nachkommt, nicht in Schuldnerverzug gerät und kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kunden gestellt wird. Eine Verpfändung oder Sicherungsübereignung ist vor Eigentumsübergang nicht zulässig.
  7. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
    1. Dem Kunden kommt gegenüber dem Verkäufer nur dann ein Recht zur Aufrechnung zu, wenn die Gegenforderung in Bestand und Höhe rechtskräftig festgestellt wurde, vom Verkäufer entweder nicht bestritten oder anerkannt wird oder die Gegenforderung in einem engen Gegenseitigkeitsverhältnis zu der Forderung steht, mit der aufgerechnet werden soll.
    2. Der Kunde ist nur dann zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts berechtigt, wenn seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
  8. Gewährleistung
    1. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, richten sich die Gewährleistungsansprüche des Kunden nach den gesetzlichen Bestimmungen des Kaufrechts.
    2. Für Kunden, die Verbraucher sind, beträgt abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen die Gewährleistungsfrist bei gebrauchten Waren ein Jahr ab Ablieferung der Ware an den Kunden.
    3. Für Kunden, die Unternehmer sind, wird in folgenden Punkten von den gesetzlichen Bestimmungen abgewichen:
      1. Öffentliche Äußerungen und Werbeaussagen des Herstellers hinsichtlich der Beschaffenheit der Ware sind nicht verbindlich. Verbindlich sind lediglich die Angaben des Verkäufers sowie die Produktbeschreibung des Herstellers.
      2. Der Kunde ist verpflichtet, sofern er als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB handelt, die Ware nach Maßgabe des § 377 HGB zu untersuchen und Mängel zu rügen. Sofern der Kunde die dort geregelten Anzeigenpflichten unterlässt, ist die Ware als durch ihn genehmigt anzusehen und eine Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen ausgeschlossen.
      3. Ein unwesentlicher Mangel begründet keine Mängelansprüche.
      4. Der Verkäufer hat die Wahl der Art der Nacherfüllung. Im Fall einer Nachbesserung hat der Verkäufer nicht die erhöhten Kosten zu tragen, die durch Verbringung der Ware an einen anderen Ort als den Erfüllungsort entstehen, sofern die Verbringung an einen anderen Ort nicht dem bestimmungsgemäßen Gebrauch der Ware entspricht. Bei zweimaligem Fehlschlag der Nacherfüllung kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
      5. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei neuen Waren ein Jahr ab Gefahrübergang.
      6. Bei gebrauchten Waren bestehen keine Gewährleistungsansprüche.
      7. Im Falle einer Ersatzlieferung im Rahmen einer Mängelhaftung beginnen Fristen bezüglich der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen nicht erneut zu laufen.
    4. Die vorstehenden Beschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach Maßgabe der nachfolgenden Ziffer 9 dieser AGB.
  9. Haftung
    1. Der Verkäufer haftet dem Kunden unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe der Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Bei Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit von Personen besteht eine Haftung des Verkäufers für Schäden darüber hinaus auch bei leichter Fahrlässigkeit.
    2. Im Übrigen besteht eine Haftung bei leichter Fahrlässigkeit nur im Falle der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Diese Haftung ist der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden.
    3. Diese Haftungsbeschränkungen erstrecken sich auch auf Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter des Verkäufers.
  10. Information zur alternativen Streitbeilegung
    1. Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Onlineplattform für außergerichtliche Streitbeilegung bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr. Hierdurch wird Verbrauchern die Möglichkeit eingeräumt, Streitigkeiten im Zusammenhang mit ihrer Online-Bestellung zunächst ohne Einschaltung von Gerichten auszuräumen.
    2. Im Falle von Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit einem Vertrag ist der Verkäufer stets um einvernehmliche Beilegung bemüht. Der Verkäufer ist jedoch zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
  11. Schlussbestimmungen
    1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, unter Ausschluss der Bestimmungen der United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG, „UN-Kaufrecht“). Bei Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als hierdurch nicht die Anwendung zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ausgeschlossen wird.
    2. Handelt der Kunde als Kaufmann, als juristische Person des öffentlichen Rechts oder als öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen zwischen den Parteien, soweit vereinbar, Berlin, auf Amtsgerichtsebene das Amtsgericht Schöneberg.